Unter der Freiflächen-PV-Anlage können artenreiche Biotope entstehen, wenn einige einige Punkte beachtet werden. Der NABU Sachsenheim schreibt hierzu: 

Freiflächen-Solaranlagen auf industriell bewirtschafteten Ackerflächen wie dem Alleenfeld können die Biodiversität erhöhen. Dabei ist wichtig: die Artenvielfalt ist umso höher, je größer die besonnten Streifen zwischen den Modulreihen sind.

Ein Problem ist die Trockenheit unter den Modultischen. Insbesondere bei 3-stöckigen Modulreihen, so wie es für das Alleenfeld geplant ist, können breite, trockene, vegetationslose Streifen unter den Modultischen entstehen, die einen Verlust der Fruchtbarkeit des Bodens bewirken.

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) empfiehlt Standards für Freiflächen-Solaranlagen. Diese Standards fordern wir auch für die Freifläche-PV Anlage im Alleenfeld: 

  1. Der besonnte Streifen zwischen den Modulreihen sollte mindestens 2,5 m sein. Um einen solchen Streifen in der Hauptblühzeit Anfang Mai bis Anfang August zu erreichen, müsste der Abstand zwischen den Modulreihen bei 3-stöckigen Modultischen 4 m betragen.
  2. Um die Austrocknung des Bodens unter den Modultischen zu reduzieren, sollten die 3-stöckigen Module nicht auf den Stoß gesetzt sein, sondern jeweils einen Zwischenraum von mindestens 2 cm haben, um Regenwasser hindurch fließen zu lassen.
  3. Große Solarflächen sollten in Parzellen aufgeteilt werden mit Zwischenstrukturen wie Sandarien, Holzriegel, Steinhaufen, Feuchtbiotope.